Biennale Kurator Okwui Enwezor bezeichnet sie als die Gärten des Chaos. Wie aber denken Künstler über die Giardini? Ist der Garten kontemplativer Rückzugsort oder die Möglichkeit zur Eigeninitiative? Aussähen, Bewässern oder Rückschnitt – In welcher Position sieht sich die Kunst? Wie wird die Biennale von den Besucher_innen wahrgenommen und reflektiert?
Die beste aller Welten hat sich auf den Weg in die derzeit wohl überfüllteste Grünanlage der Welt gemacht, um Voltaires Metapher des bestellten Gartens am Beispiel der venezianischen Gärten zu hinterfragen. Gespräche mit internationalen Künstlern wie Joan Jonas, Olaf Nicolai und Heimo Zobernig bilden den Kern dieser Recherche-Reise, die zusammen mit den Portraits des Fotografen Albrecht Fuchs auf Artblog Cologne eine Diskussionsplattform finden.
Stimmungen, Meinungen und Fakten auf breiter Ebene zu sammeln, ist Motto und Ziel des Projektformats. Es handelt sich um eine Reise, die, ganz im Sinne von Voltaires Candide, eine Sammel-Erfahrung darstellt. Zugleich öffnet und erweitert sich der Aktionsradius von Die beste aller Welten durch diesen exkursiven Ortswechsel.
Idee, Konzept und Ausführung: Caroline Nathusius und Marion Ritter zusammen mit Albrecht Fuchs und in Zusammenarbeit mit Artblog Cologne.
Interviews
Joan Jonas: http://www.artblogcologne.com/interview-joan-jonas/
Heimo Zobernig: http://www.artblogcologne.com/interview-heimo-zobernig/
Olaf Nicolai: http://www.artblogcologne.com/interview-olaf-nicolai/
Ein Erfahrungsbericht von Caroline Nathusius
Die beste aller Welten während der Preview-Tage auf der 56. Kunst-Biennale 2015 in Venedig – Ein Erlebnisbericht von Caroline Nathusius (PDF zum Download)
